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    Was Bauherren beim Ausbauen, Anbauen oder Aufsatteln bedenken sollten

    Wer in Gebäuden neue Arbeits- oder Wohnflächen gewinnen will, zieht häufig einen Dachausbau in Erwägung. Doch Machbarkeit und Aufwand werden häufig falsch eingeschätzt. Tipps zum Dachausbau gibt eine Broschüre des Verbands Privater Bauherren.

    Geldanlagen bei Finanzinstituten bringen zurzeit kaum noch Erträge. Ganz im Gegenteil, zuletzt ist sogar die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen erstmals unter 0 Prozent gesunken. Das heißt konkret, wer dem deutschen Staat Geld leiht, muss dafür momentan sogar eine Gebühr bezahlen. Únd mit einer grundlegenden Zinswende ist in naher Zukunft nicht zu rechnen. Wer also über entsprechende Mittel verfügt, sollte diese in die eigene Immobilie investieren - zum Beispiel in den Ausbau des Daches. Dazu hat der Verband Privater Bauherren (VPB) den Ratgeber "Dachausbau und Dachaufbau: Neuer Wohnraum unterm Dach" herausgegeben.

    Wer sein bestehendes Haus erweitern möchte, der hat die Wahl zwischen anbauen, aufstocken oder Satteldach ausbauen. In vielen Wohngebieten ist das Aufsatteln nicht möglich, weil der Bebauungsplan Flachdächer vorschreibt. Auch Anbauten müssen sich nach den Vorgaben des geltenden Bebauungsplanes richten oder, falls keiner existiert, nach der baulichen Umgebung. "Am einfachsten ist der Dachausbau zu bewerkstelligen, weil die Gebäudehülle bereits existiert und genehmigt ist", erklärt Dipl.-Ing. Rainer Lohr, Bausachverständiger im VPB-Büro Stuttgart. "Beim Anbauen wie beim Aufsatteln greife ich stark in die Substanz ein. Das wird mit allen Genehmigungen, Planungen und Berechnungen praktisch ein Neubau." Der Ausbau eines vorhandenen Dachstuhles ist in der Regel deutlich einfacher und rechnet sich deshalb auch eher.

    Tipps und Hilfestellung gibt der VPB-Ratgeber "Dachausbau und Dachaufbau: Neuer Wohnraum unterm Dach". Er kann kostenlos hier heruntergeladen werden.

    02.08.2016 12:37 Alter: 4 Jahre