Sie sind hier: Aktuelles

    Betriebe in Ihrer Nähe

    Login für Innungstischler

    Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
    Login:
    Passwort:

    Kontakt

    Tischler-Innung Köln
    Vor den Siebenburgen 33
    D-50676 Köln
    T.  +49 (0)221 / 80 10 96-70
    F.  +49 (0)221 / 80 10 96-71
    info@tischlerkoeln.org

    Hoch geschätzt: Professionelle Handwerksarbeit

    Das Ergebnis einer aktuellen Studie der BHW Bausparkasse offenbart, dass die Deutschen ihren Handwerkern ein hohes Vertrauen entgegenbringen – und deren Leistung zunehmend wertschätzen. So stufen immer mehr Deutsche Schwarzarbeit als kriminelles Vergehen ein.

    Die Einsicht, dass gute Handwerksarbeit eine hohe Garantie für preiswerte und nachhaltige Leistung ist, ist unter Bauherren und Modernisierern deutlich gewachsen. Laut einer repräsentativen Umfrage der BHW Bausparkasse sind heute 51 Prozent der Befragten der Meinung, dass Schwarzarbeit eine Straftat ist. 2005 vertraten nur 36 Prozent diese Ansicht. Die Beurteilung "Straftat oder Kavaliersdelikt" machten 34 Prozent (2005: 55 Prozent) von der Auftragshöhe abhängig. Nur 12 Prozent bezeichnen Schwarzarbeit als Kavaliersdelikt. Besonders im Osten der Republik hat sich die Haltung gewandelt. Im Vergleich zu 2005 stieg hier der Anteil der Menschen, die Schwarzarbeit als Straftat einstufen, um 21 Punkte auf 56 Prozent. "Die Ergebnisse unserer Vergleichsumfrage belegen deutlich, dass Bauherren immer größeren Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit legen", kommentiert Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse das aktuelle Umfrageergebnis.

    Abschreiben statt unterschlagen
    Nach Schätzungen des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung machen Baugewerbe und Bauhandwerk über ein Drittel der Schwarzarbeit in Deutschland aus. Das verursacht jährlich einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden, der dem deutschen Handwerk schwer zusetzt. Dabei gibt es gute Gründe, auf Schwarzarbeit zu verzichten. Der Gesetzgeber bietet Steuererleichterungen für Bauherren und Modernisierer. "Private Haushalte können Handwerkerrechnungen bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 Euro von der Steuer absetzen", bestätigt Grimmert. "20 Prozent – also bis zu 1.200 Euro – können von der Steuerschuld abgezogen werden." Verbunden mit der gesetzlichen Garantie auf Handwerksleistungen lohnt sich diese Rechnung wirklich.

    15.02.2013 11:53 Alter: 8 Jahre